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Archive for November 2010

Rezension: Christoph Koch. Ich bin dann mal offline

29. November 2010 1 Kommentar

Christoph Koch, Journalist und Einwohner Berlins, hat sich auf einen gewagten Selbstversuch eingelassen. Weg von all den Handys und Online-Medien – zurück in die Zeit von Festnetztelefonen, Fernsehen und „Holzmedien“. Zumindest für ein paar Wochen. 40 Tage und Nächte hat er durchgehalten und sich all den Folgen gestellt, die sich aus dem Zustand „offline“ ergeben. 

Und die Folgen sind offenbar vielfältiger Natur: zum einen zeigen sich körperliche Symptome und der Autor spürt, „wie sich starke Kopfschmerzen breitmachen“ (S. 33). Ständig verspürt er das Bedürfnis, auf sein Handy zu starren, das er jedoch gar nicht mehr bei sich trägt. „Phantomvibrationen“ nennt er das vermeintliche Brummen des Geräts in der Hosentasche, das jedoch gut gesichert in einer Schublade sein Dasein fristen muss. Aber zur Beruhigung für all diejenigen, die sich ähnlichen Tests unterziehen wollen. Offenbar lassen die Symptome nach einigen Tagen nach und ein „normales“ Leben ist wieder möglich.

Koch hat sich den Herausforderungen seines offline-Daseins gestellt und versucht, die Hürden des Alltags zu meistern. Dass dies in einer hochgradig vernetzten Welt gar nicht so einfach ist, zeigt sich z. B. daran, wie sehr der moderne Großstadtbewohner auf sein Mobiltelefon angewiesen ist. Verabredungen werden zunehmend vage und funktionieren nun nur noch auf Zuruf übers Handy. Was aber wenn selbiges nicht vorhanden ist? Auch die klassischen Telefonzellen sind inzwischen ein rares Gut in der Stadt und wer hat heute noch Telefonkarten dabei? Und ist es überhaupt heute möglich, ein Hotelzimmer in Bonn zu buchen, indem man einfach in Reisebüro geht? Selbst solch einfache Tätigkeiten werden heute zur echten Herausforderung, wenn sie nicht mehr zur Verfügung stehen (S. 180f).

Und dennoch es ihm gelungen, diese Hindernisse zu überwinden und seine berufliche Tätigkeit für verschiedene Medien fortzusetzen. Zahlreiche Interviews hat er in seinen offline-Tagen geführt und manche Erfahrungen von anderen Autoren zusammengetragen. Darin liegt der eigentliche „Nährwert“ des Buchs. Neben seinen persönlichen Schilderungen gibt Koch einige Beispiele von Leuten wieder, die aus irgendwelchen Gründen offline waren und ihre Situationen meistern mussten. Er berichtet von seiner Begegnung mit dem „Geräuschesammler“, einem Amerikaner, der sich in die Einsamkeit der Natur zurückzieht, um sich nicht menschlichen Geräuschen aussetzen zu müssen (S. 140ff). Ergänzt werden die Schilderungen persönlicher Eindrücke noch durch einige Verweise auf wissenschaftliche oder publizistische Arbeiten, sich mit Internet-Themen oder Lebensführung befassen. Natürlich ist auch Schirrmachers „Payback“ dabei, das heute quasi als Anti-Entwurf der Onliner geführt wird. 

Was ist Kochs Fazit? Es ist beruhigend zu lesen, dass es auch „offline“ weiter geht. Man muss nicht immer im Netz sein, sein Handy in der Hosentasche haben und immer 100% erreichbar sein. Manches aus dem Freundeskreis läuft an einem vorbei, wenn man nicht ständig seinen Facebook-Account checkt oder Emails abruft. Aber es ist auch möglich, sich wieder realen persönlichen Beziehungen zu widmen und Menschen in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu treffen. Der Autor hat selbst Konsequenzen gezogen und sich selbst eine Entschleunigung verordnet. Dazu gehört z. B. der „Offline-Samstag“, den er seiner Partnerin widmet und dabei merkt, dass man auch persönliche Erfüllung aus Tätigkeiten wie Kochen ziehen kann. 

Ohne den erhobenen Zeigefinger zu zücken, führt Koch ein paar durchaus nützliche Tipps an, wie man sein on- und offline Leben gestalten kann, ohne sich dem Diktat des Internet zu unterwerfen. Amüsant zu lesen sind die Listen wie etwa „Dreizehn Dinge, die das Internet auf dem Gewissen hat“ (S. 172), mit denen er seine tagebuchartige Darstellung der 40 Tage offline auflockert. Da muss man schon öfters schmunzeln und kann sich an Dinge zurück erinnern, die heute kaum mehr anzutreffen sind wie Quelle-Kataloge und Telefonbücher, aber auch „Höflichkeit unter Fremden“. Koch ist insgesamt eine sehr lebendige und lesenswerte Darstellung gelungen, die reale Probleme nicht ausspart, aber auch nicht dem Schirrmacherschen Kulturpessimismus das Wort redet. Eine entspannte Lektüre zu einem Thema unserer Zeit, die sich noch einige Nachahmer finden wird. 

Christoph Koch: Ich bin dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy. München: Blanvalet 2010. 271 S.

Und jetzt: Das Wetter…

Eigentlich ist das Wetter ja kein Thema, zu dem man unbedingt etwas schreiben muss. Schließlich kriegt jeder das Wetter ständig mit und man kann überall darüber lesen. Sei es im Wetterbericht oder auch bei täglichen Katastrophenmeldungen, die von irgendwelchen Unglücken weltweit berichten.

Und dennoch: Das Wetter hier in Thüringen hat mich doch zuletzt echt beeindruckt. Nur innerhalb weniger Tage hat es sich völlig gewandelt und ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Vor zwei Wochen saß ich noch in T-Shirt und dünnem Pullover im Garten und ließ mir die Sonne auf den Pelz brennen. Frau und Kinder saßen am Gartentisch und stachen bei 16 Grad die ersten Weihnachtsplätzchen aus. Da dachte bei mir: Nun ist er da, der viel beschworene Klimawandel. Ist ja auch nicht normal, bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse Plätzchen zu backen. Nun gut. Warum eigentlich nicht?

Dieser klimatische Segen hielt jedoch nur noch kurz an. Und dann war er wieder da: Der Thüringer Nebel, der mich nun schon seit Wochen hier morgens begleitet. Seitdem ich am 1. September in der Zentralklinik angefangen, habe ich schon unzählige Morgen mit Nebel erlebt. Mal war es eine richtig dicke Suppe, ein anderes Mal waberte der Nebel gerade ‚romantisch‘ über die Felder neben der Stadt. Fast als hätte Caspar David Friedrich seine Hand im Spiel gehabt. Schönste Herbstzeit, auch wenn sie nur kurz anhielt.

Nur blieb auch diese morgendliche Pracht leider nicht sehr lange. Inzwischen hat mich nun der Winter eingeholt und der Klimawandel scheint erst einmal abgeblasen. Innerhalb wieder Tage hat das Wetter komplett umgeschlagen und der erste Schnee hat sich festgesetzt. Allerdings nicht überall. Während hier „unten“ in Erfurt noch fast alles grün war, lag „oben“ auf dem Weg nach Bad Berka schon tiefer Schnee. Man mag es kaum glauben, dass sich die Welt so innerhalb einer kurzen Strecke von wenigen Kilometern so völlig verändert. Noch genieße ich die Fahrten durch die Schneewelt, denn die Straßen sind ja frei. Ob das allerdings noch lange so bleiben wird… Allerdings ist der Winter nun auch bis ins Tal hinab gestiegen und die Schneeschippe ist wieder in Aktion. Morgens um 6 Uhr natürlich ein echtes Vergnügen….

Und ich bin gespannt, welche Kapriolen das Wetter in den nächsten Tagen noch für mich bereit hält. Und noch spannender ist ja die Frage, ob wir dieses Jahr wieder weiße Weihnacht haben werden.

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Rezension: Tobias Daniel Wabbel: Der Templerschatz. Eine Spurensuche

21. November 2010 2 Kommentare

Mancher mag sich denken, nicht noch so ein Buch über den Schatz der Templer. Wieder so ein ‚Irrer‘, der eine wilde Verschwörungstheorie ausbreitet. Doch weit gefehlt.

Dem Publizisten und Journalisten Tobias Daniel Wabbelist es trotz des berechtigten Misstrauens gelungen, eine lesenswerte Beschreibung seiner „Spurensuche“ vorzulegen. Wer allerdings hofft, anhand dieses Buches den Templerschatz zu finden, wird leider enttäuscht. Auch Wabbel hat den Schatz nicht in Frankreich gefunden, auch wenn er sämtliche greifbaren Hinweise ausgewertet und für seine Arbeit interpretiert hat. Ihm gelingt es, seinen Stoff spannend zu beschreiben, was er auch durch teilweise anekdotenhafte Erzählungen seiner Recherchereisen in Frankreich und Schottland auflockert.  

So beginnt er, nach einer kurzen Einführung in die Entstehungsgeschichte des Templerordens, mit seinen Überlegungen, was der Schatz eigentlich gewesen sein könnte. Er interpretiert hierfür zahlreiche Stellen des Alten Testaments und untersucht die mittelalterlichen Gralsepen (S. 76ff) des Chrétien de Toyes („Perceval“) und des Wolfram von Eschenbach („Parzival“). Wabbel kommt zu dem Schluss, dass der Templerschatz die religionsgeschichtlich wichtigste Reliquie, nämlich die Bundeslade mit den Tafeln mit den 10 Geboten, enthalten habe. Diese sei von den Israeliten nach der Ankunft im Heiligen Land, aus Angst vor Überfällen, in den Höhlen unter dem Tempel Salomons versteckt worden. In Laon schließlich glaubt Wabbel die Gralsburg zu erkennen, die beide Autoren in ihren Romanen beschreiben.  

Dies alles klingt recht plausibel, wertet der Autor doch bereits vorliegende historische, wenn auch zumeist populärwissenschaftliche Darstellungen und zahlreiche Bibelstellen aus und setzt ein Mosaik aus vielen Steinchen zusammen. Nach dem 1. Kreuzzug, der Eroberung Jerusalems und der geheimen Gründung des Templerordens, machten sich dessen Vertreten im 12. Jahrhundert auf den Weg in die heilige Stadt und begannen mit der Suche nach der Bundeslade unter dem salomonischen Tempel. Jahrelang „erforschten“ sie den Tempel mit seinen Höhlen und Gängen und müssten, so Wabbel, letztlich erfolgreich gewesen sein. Sie brachten die Bundeslade mit ihrem Inhalt nach Frankreich, wo sie sich seit Jahrhunderten befinden solle.  

Als „Beweis“ für seine Theorie führt Wabbel den Bau zahlreicher gotischer Kathedralen in Nordostfrankreich an, die von dem reichen Templerorden mit finanziert worden seien. Die Auswahl der Orte erfolgte dabei, so seine Theorie, nicht historischen Gegebenheiten oder der Größe und dem Ansehen der Städte nach, sondern allein nach einer eher astronomischen Deutung. So ergäbe die Lage der Kathedralen die Sternbilder „Jungfrau“ und „Drache“, die im Templerorden eine besondere Bedeutung besaßen (S. 183ff). Wabbel kommt schließlich zu dem Schluss, dass der Schatz sich im Umfeld der Kathedrale von Laon befinden müssen, das er als „Gamma Draconis“, dem „Kopf des Drachens“ identifiziert (S. 222). Den endgültigen Beweis muss er trotz seiner für ihn überzeugenden Darlegungen letztlich schuldig bleiben, denn seine Deutungen beruhen nur auf Indizien. So interpretiert er etwa die umfangreiche Ornamentik an den Kathedralen, die auf die Anwesenheit der Templer und schließlich auch des Schatzes hindeuten sollen.  

Dies ist der eigentliche Makel des Buches. Es fehlen für die meisten Theorien, die Wabbel aufstellt, schlichtweg die wirklich stichhaltigen Beweise. Seine Annahmen klingen zumeist plausibel, aber wie wahrscheinlich ist es, dass sie weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen stand halten? So führt er u.a. aus, dass die Templer im Laufe der Jahrzehnte zum jüdischen Glauben übergegangen seien und ihre katholische Herkunft ablegten. Als „Beweis“ führt er dazu Verhörprotokolle an, die nach der Verhaftung zahlreicher Templer nach der Zerschlagung des Ordens durch den französischen König Philipp IV. im Jahr 1307 aufgezeichnet wurden (S. 209f). Doch welchen Wert haben Aussagen, die unter Folter oder deren Androhung gemacht wurden? Waren die Betroffenen nicht bereit, fast alles zu „gestehen“, wenn sie damit nur der Tortur entgehen konnten? Die Geschichte der Inquisition hat nur allzu gut gezeigt, dass solche Aussagen in der Regel ohne einen realen Hintergrund waren. Zu Recht gelten solche Foltergeständnisse heute als nicht juristisch verwertbar. Warum also nimmt Wabbel sie dann für bare Münze? 

Der Autor hat mit seiner Arbeit der Templerforschung einen weiteren Beitrag hinzugefügt, auch wenn er den letztlich stichhaltigen Beweis für die Existenz des Schatzes und vor allem der Bundeslade nicht liefern kann. Seine Theorie, dass sich die Lade in Laon befinden müsse, ist sicherlich ein guter Ansatzpunkt für weitere Nachforschungen. Es bleibt also abzuwarten, ob irgendwann die Meldung erscheint: „Templerschatz gefunden – Spurensuche beendet“. Lesenswert ist das Buch allemal, weil es den Leser ein wenig einführt in die mittelalterliche Welt der Ritter und Ordensleute und manch interessantes Detail aus der Frühzeit der französischen Gotik berichtet.  

Tobias Daniel Wabbel: Der Templerschatz. Eine Spurensuche. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2010. 256 S.

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Google Street View – ja wo laufen sie denn?

Seit heute ist es online –  das gefürchtete Google Street View. Der Schrecken der Datenschützer und Hausbesitzer und des gewöhnlichen Einbrechers neuer bester Freunde. Des Deutschen „German Angst 2.0“. Zwar ist bisher nur ein winzig kleiner Teil deutscher Straßenzüge zu sehen, aber es steht dennoch zu befürchten, dass der Sturm der Berufsempörung sich schon bald wieder erheben wird. Nachdem es in den letzten Wochen doch recht ruhig um Google war, wurde es auch Zeit, dass sich die Gemüter wieder erhitzen können.

Was gibt es denn eigentlich zu sehen? Da ist u.a. das Bundeskanzleramt in Berlin. Viel gibt es dort eigentlich nicht zu sehen, denn außer der bekannten Front von Angela Merkels Dienstsitz und den davor gerade gewässerte, noch dürren Grünanlagen bleibt nur der Blick auf den nackten Asphalt und ein paar Autos, die um die Ecke biegen. Und natürlich die unvermeidlichen Touristen, die die deutsche Hauptstadt gerade im Sommer so zahlreich überrennen. Mit käsigen Beinen und Sandalen bewaffnet umrundete so mancher den Sitz der Macht und findet sich nun im Internet wieder. Wenn man denn die gepixelte Person erkennen kann. Doch dies gelingt wohl kaum. Auch der Blick ins Merkels Arbeitszimmer bleibt einem leider versperrt. Google Street View ist und bleibt nun einmal eine Straßenansicht. Daran hat sich auch nicht an der heutigen Online-Stellung geändert.

Nicht viel anders sieht es an den wenigen anderen Standorten aus, die nun via Street View zu entdecken sind: z.B. die Siegessäule in Berlin, die Hamburger Köhlbrandbrücke oder das malerische Schloss Solitude in Stuttgart. Nicht einmal der akut vom Abriss bedrohte alte Hauptbahnhof, dieses Symbol des 19. Jahrhunderts, ist online. Dazu noch ein paar andere Objekte und das war es dann auch schon.

Interessanter sind da schon die Innenansichten mancher deutscher Fußball-Stadien, wie z.B. die Münchener Allianz-Arena, wo die glorreichen Bayern ihre Gegner daniederschießen. Allein die Architektur der Stadien dürfte in vielerlei Hinsicht deutlich interessanter sein als bundesdeutsche Vorgärten, Garagen oder Häuserfassaden. Wer im Abbild dieser vergangenen Wirklichkeit eine Persönlichkeitsverletzung sehen mag, dem ist wirklich nicht zu helfen. Noch mal: Fassaden haben keine Persönlichkeitsrechte und auch kein Recht am eigenen Bild.

Dass es auch ohne German Angst geht, zeigen uns die Bürger der wunderhübschen Stadt Oberstaufen im Allgäu. Diese kleine Stadt ist quasi das gallische Dorf gegenüber den Street-Viewer-Verweigerern. Als erste Kommune hat sich Oberstaufen darum beworben, bei Street View zu erscheinen und sich somit von seiner besten Seite gezeigt. Dies wurde inzwischen belohnt und die Stadt ist mit Recht stolz drauf. Anstatt die Schlagläden zu verriegeln, haben die Menschen das Google-Mobil mit einem Kuchen empfangen. Nun hat jeder potenzielle Besucher die Chance, das hübsche Städtchen in seiner reizvollen Umgebung vorab zu besuchen. Und ich muss sagen: Was ich sehe, gefällt mir. Hoffen wir also, dass sich das schöne Engagement auszahlt und mit vielen Besuchern belohnt wird. Übrigens gibt es auch hier ein wunderbar verpixeltes Haus, das so malerisch offenbar mitten im Stadtkern gelegen ist. Der daneben liegende Buchladen hatte offenbar keine Bedenken und präsentiert sein Angebot in voller Schönheit.

Mein erstes persönliches Fazit: Street View ist eine gute Sache, wenn man sich eine Stadt „mal eben“ vom heimischen Rechner aus ansehen möchte. Es ersetzt keine Reise oder eine Wohnungsbesichtigung, aber es kann einem in mancher Lebenslage ein klein wenig helfen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich bedauere sehr, dass meine neue Heimat Erfurt vorläufig nicht vertreten sein wird. Es gehört wohl nicht zu den 20 größten deutschen Städten und daher kein Street View. Schade, denn eigentlich hätte ich schon gerne die Gelegenheit genutzt, manch unbekannte Ecke zu „erfahren“. Bleibt wenigsten zu hoffen, dass recht bald Städte wie Berlin, Bonn oder Köln ganz vertreten sind, damit ich ein paar alte Erinnerungen an vergangene Wohnorte wieder wachrufen kann.

Ob der Sturm der Empörung noch einmal wirklich losbricht, bleibt abzuwarten. Ich denke, dass sich die Gemüter inzwischen beruhigt haben. Rund 244.000 Haushalte haben die Möglichkeit zum Widerspruch genutzt. Das ist okay und gehört zu einer offenen Gesellschaft dazu. Ich finde die Zahl nicht besonders hoch, wenn man bedenkt, wie laut manche Medien gegen Street View getrommelt haben. Auf jeden Fall bleibt es spannend.

 

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